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Für Integration...

 

 

und für Inklusion.

Seit über 10 Jahren engagieren wir uns in Sankt Augustin ehrenamtlich für die Integration von Migranten und unterstützen behinderte Menschen bei ihren Anliegen. Unser Motto ist  "Alle sollen sich in Sankt Augustin wohl fühlen”. Um dieses Ziel zu erreichen bieten wir verschiedene kostenfreie Maßnahmen an, die von ehrenamtlichen Mitarbeiter durchgeführt werden. Die einzelnen Projekte finden Sie hier...

 

€ 1.000 für integrative Arbeit des FC Sankt Augustin

 Den FC Sankt Augustin 1978 e.V. hat von Anfang an ein

progressives Denken - siehe Pionierarbeit im Damenfußball - und in neuerer Zeit eine große integrative Leistung ausgezeichnet. Deshalb wollen wir als Agendagruppe Soziales mit einer finanziellen Unterstützung von 1000 € dem Projekt "Anbau eines Versammlungsraumes" voran helfen.

 

Symbolisch wurde der 1.000-Euro-Scheck in Übergröße dem

Vorsitzenden des FC Sankt Augustin, Karsten Schierloh, und dem 2. Vorsitzenden, Hans-Werner Cornely, am 8. Juli zum Abschluss der Festwoche zum 40-jährigen Bestehen des Vereins überreicht. Im

Übrigen wünschen wir viel Erfolg bei der endgültigen Sicherstellung der Finanzierung und dem Projekt "Versammlungsraum" insgesamt ein gutes Gelingen, zumal der sportliche Erfolg in Form des Aufstieges der 1. Herrenmannschaft in die Kreisliga B schon ein gutes Omen darstellt.

Urkunden „Prädikat Kinderfreundlich“ 2017 übergeben

Mitglied der Agenda-Gruppe Soziales unter den Preisträgern

 Auf dem Foto (Stadt Sankt Augustin) sind abgebildet: 

hintere Reihe v. l. n. r. Christina Jung, Mitarbeiterin im Fachdienst Jugendarbeit, die drei Preisträgerinnen Britta Lindlar, Sonja Zinnecker und Christel Kehl-Kochanek, Monika Schulenburg, stv. Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und Bürgermeister Klaus Schumacher. 

Vordere Reihe v. l. n. r. die Abgeordneten des Kinder- und Jugendparlaments Jonathan Weiser, Julian Koenigsfeld, Philipp Wallrafen und der Kindersprecher Gabriel Weiser. 

 

28.5.2017/ Bürgermeister Schumacher überreichte gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, und Vertretern des Kinder- und Jugendparlaments auf dem Karl-Gatzweiler-Platz die Urkunden zum „Prädikat Kinderfreundlich“ 2017. Mit der Auszeichnung, die in diesem Jahr zum 13. Mal vergeben wurde, würdigen die Stadt Sankt Augustin und das Kinder- und Jugendparlament herausragende Beispiele für Kinderfreundlichkeit in Sankt Augustin.

Drei besondere Beispiele für Kinderfreundlichkeit wurden von den Abgeordneten in der 51. Sitzung des Sankt Augustiner Kinder- und Jugendparlaments als preiswürdig ausgewählt.

 

Die Preisträger 2017 sind: Christel Kehl-Kochanek, Nachhilfe und Unterstützung für Kinder mit Fluchterfahrung Christel Kehl-Kochanek erteilt seit Jahren im Rahmen der Agenda Soziales. ehrenamtlich an der Max und Moritz Schule in Menden Nachhilfe für Kinder mit Fluchterfahrung und unterstützt sie.

 

Weiter Preisträgerinnen sind Britta Lindlar, für ihr ehrenamtliches Engagement in der Schulbücherei GGS Ort und Sonja Zinnecker, sie sammelt Spielzeug und Bücher für Kinder aus Sankt Augustin und Umgebung Informationen zur Aktion „Prädikat Kinderfreundlich“ Die Aktion „Prädikat Kinderfreundlich“ geht auf eine Initiative des Landesjugendamtes aus dem Jahr 1991 zurück und soll auf kommunaler Ebene Anreize für die Gestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt schaffen. In Sankt Augustin wird das Prädikat alle zwei Jahre vergeben. Auf Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 19. Februar 1992 bestimmt das Kinder- und Jugendparlament über die Vergabe des „Prädikats Kinderfreundlich“. Aktion „Prädikat Kinderfreundlich“ 2017 in Sankt Augustin Bei der Aktion 2017 gingen neun Vorschläge ein, die durch eine Kommission ausgewertet wurden, die aus dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Denis Waldästl, der Fachdienstleiterin Jugendarbeit Marion Kusserow, Christina Jung, Mitarbeiterin im Fachdienst Jugendarbeit sowie aus vier Abgeordneten des Kinder- und Jugendparlaments bestand. Preiswürdige Initiativen sollen nach der Vorgabe des Landesjugendamtes wirkungsvoll im Sinne eines Einsatzes für Kinder sein, auf Dauer angelegt sein, Beispielcharakter haben, auf persönlichem und uneigennützigem Engagement beruhen und kein geschäftliches Interesse verfolgen und wirkungsvoll im Rahmen einer Politik für Kinder sein. Drei der eingegangenen Vorschläge wurden von der Kommission als diesen Kriterien entsprechend bewertet und den Abgeordneten des Kinder- und Jugendparlaments in der 51. Sitzung am 11. Mai 2017 zur Abstimmung vorgelegt. Alle drei Vorschläge erhielten dabei eine Mehrheit an Ja-Stimmen. Eine Übersicht über die bisherigen Preisträger gibt es im Internet auf www.sankt-augustin.de, im Bereich Familie-Soziales unter der Rubrik Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen.

Versicherungsschutz für Ehrenamtler

„Versicherungsschutz

für Nothelfer ist das Spiegelbild zur unterlassenen Hilfeleistung“, bringt es die Unfallkasse NRW auf den Punkt. Heißt: Strafbar ist, sich im Notfall vor

Hilfeleistung zu drücken. Wer aber Hilfe leistet und dabei zu Schaden kommt, ist umfangreich durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt (Kosten medizinischer Behandlung, Physiotherapie, Psychotherapie, berufliche Wiedereingliederung). Aber was ist mit ehrenamtlich Tätigen? Feuerwehrleute, in der Kommunalpolitik Engagierte, gewählte Elternvertreter in Kita und Schule, Schöffen, um nur einige zu nennen, sind ebenfalls durch die Unfallkasse (UK NRW) versichert. Allerdings zählt bei diesen Engagements die institutionelle bzw. behördliche Anbindung. Wenn eine solche Anbindung an die Kommune, an eine

Behörde oder einen gemeinnützig tätigen Verein, der sich in der städtischen Flüchtlingshilfe engagiert auch für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer besteht oder unterstellt werden kann, gilt auch für diese Tätigkeit der Versicherungsschutz der UK NRW. Wer mit dem ehrenamtlichen Einsatz für Flüchtlinge auf der sicheren Seite sein will, sollte sich bei der Stadtverwaltung als ehrenamtliche Helfer registrieren lassen. Alternativ genügt die Mitgliedschaft in einem gemeinnützigen Verein, der sich Flüchtlingshilfe auf die Fahnen geschrieben hat, wie z. B. der Verein „Freunde und Förderer der

Agendagruppe Soziales Sankt Augustin e.V.“

Aktivbörse Sankt Augustin wird 15

28.4.2016/ Diesen Monat feiert die Aktivbörse Sankt Augustin den 15. Geburtstag. Seitdem hat sie 750 Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten mit den passenden Angeboten der unterschiedlichsten Kooperationspartner zusammen gebracht. Auch die Aktivbörse selbst stützt sich auf ehrenamtlich tätige Sankt Augustiner. Viele Menschen möchten sich ehrenamtlich engagieren. Sie haben die unterschiedlichsten Neigungen und Interessen. Und auch die zur Verfügung stehende Zeit ist sehr unterschiedlich bemessen. Auf der anderen Seite stehen Vereine, Schulen oder caritative Organisationen, die zur Unterstützung ihrer

Arbeit in sehr vielfältiger Weise auf ehrenamtliches Engagement zurückgreifen. Es geht beispielsweise um Hausaufgabenbetreuung, Essensausgabe, Gartenarbeit, Fahrdienste, Sportangebote und aktuell auch Unterstützung in der Flüchtlingshilfe. Soziallotsen oder ehrenamtliche Familienbegleiter werden ebenso vermittelt. Auch aus Sicht der Kooperationspartner hat sich die Aktivbörse bewährt. Viele ihrer Angebote konnten erst mit Unterstützung der Ehrenamtlichen realisiert werden. Die mit Abstand häufigsten Vermittlungen

erfolgten in das CBT-Wohnhaus St. Monika, in die beiden Ronald

McDonald-Einrichtungen, in die Initiative PfAu (Paten für Ausbildung) sowie zur Agenda-Gruppe „Soziales“. Auch der Malteser Hilfsdienst, der Deutsche Kinderschutzbund e.V. sowie der „Verein Bausteine für das Leben e.V.“ (Haus Heisterbach) profitierten bereits mehrfach von der Aktivbörse. Entstanden ist die Aktivbörse im Zusammenhang mit der Einführung der lokalen Agenda 21. Lokale Agenda 21 bedeutet die kreative Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Verwaltung und Politik, um eine zukunftsbeständige und lebenswerte Stadt zu schaffen. Lokale

Agenda 21 heißt, vor Ort in der eigenen Stadt bzw. in der eigenen Gemeinde Verantwortung zu tragen und übernehmen zu wollen. Das Angebot der Aktivbörse ergänzte von Anfang an diese Zielstellung und wurde deshalb an das Agenda-Büro angebunden. Nachdem es die Zustimmung für die beiden ersten Jahre durch den Ausschuss für Familie, Soziales und Gleichstellung zunächst nur befristet gab,

wurde das Angebot Ende 2002 aufgrund der vorliegenden Erfahrungsberichte unbefristet verlängert.  

Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich zu engagieren, ist hier gut aufgehoben. Montags bis freitags ist die Aktivbörse im Rathaus der Stadt Sankt Augustin von 8.30 bis 12 Uhr besetzt, montags und mittwochs zusätzlich auch von 15 bis 17 Uhr. Telefonisch ist das

Büro unter Tel. 02241/243-265 oder 243-504 zu erreichen, per E-Mail unter markus.sievers@sankt-augustin.de. Weitere Informationen, auch über aktuelle Vermittlungsangebote, gibt es auf www.sankt-augustin.de/aktivboerse

Sankt Augustiner Manifest zur Flüchtlingsthematik veröffentlicht

Flüchtlingshelfer und die Agendagruppe Soziales Sankt Augustin haben auf die in manchen Kreisen aufkommende negative Stimmung gegen Flüchtlinge mit einer  Positionsbestimmung

in Form eines Manifestes reagiert, das jetzt als Sankt Augustiner Manifest an die Öffentlichkeit gebracht worden ist. In vielen Zusammenhängen war immer wieder zu hören gewesen - auch in Kreisen der Helfer selbst “Man liest und hört immer nur Negatives, immer ist von Angst die

Rede, aber wenig dringt in die Öffentlichkeit über die vielen Aktivitäten der Helfer und über die Offenheit der Menschen in Sankt Augustin.“  

“Zeit, Farbe zu bekennen!“, hat sich deshalb eine Gruppe von Sankt Augustiner gesagt und sich entschlossen, ihre Position zum Flüchtlingsthema darzulegen. Es sind Menschen, die in Helferkreisen für Flüchtlinge tätig sind, die gemeinsam mit der Agendagruppe Soziales Sankt Augustin eine Gegenposition zu den Negativ-Aussagen als „Sankt Augustiner Manifest“ formuliert haben. Dieses Manifest soll auf breiter Front jetzt in die Öffentlichkeit getragen und es

soll aktiv dafür geworben werden. Das Manifest ist weltanschaulich neutral formuliert, damit viele Sankt Augustiner sich darin  wiederfinden, sich dahinter stellen und das mit ihrer Unterschrift bestätigen können. Wir laden auch den Bürgermeister und alle politischen Kräfte, die im Stadtrat vertreten sind, dazu ein, das Manifest zu unterzeichnen; ebenfalls die Kirchen, Sozialverbände, Vereine, die Lehrerkollegien der Schulen, etc. Wir hoffen und erwarten eine starke positive Resonanz und den Mut vieler, durch ihre Unterschrift Farbe zu bekennen.

Sankt Augustiner Manifest

 Deutschland ist derzeit Ziel einer Flüchtlingsbewegung ohnegleichen, ausgelöst durch Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen, sowie aus wirtschaftlicher Not. Die Sankt Augustin zugeteilten Flüchtlinge stellen unsere Stadt vor große Herausforderungen - quantitativ in Hinsicht auf Versorgung mit dem Nötigsten, qualitativ in Hinsicht auf integrative Maßnahmen. In Wahrnehmung unserer Verpflichtungen aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie der Genfer Flüchtlingskonvention erklären wir, die Unterzeichnerinnen / Unterzeichner:Uns ist bewusst, dass die bei uns Zuflucht und Schutz suchenden Menschen aus sozialen, kulturellen und religiösen Zusammenhängen kommen, die bewirken, dass sie und wir uns gegenseitig zunächst als Fremde erleben. Wir wollen aber Fremden nicht mit Feindlichkeit begegnen, lehnen Akte der Ausgrenzung und Diffamierung ab und werden diesen mit Entschiedenheit entgegen treten, wenn wir sie wahrnehmen.

 

Für uns ist die Grundlage unseres Zusammenlebens mit den neuen Nachbarn die Achtung der Allgemeinen Menschenrechte und die Beachtung der Werteordnung, wie sie in unserem Grundgesetz niedergelegt ist. Wir erwarten deshalb von allen Menschen, die bei uns leben, Achtung vor der unantastbaren Würde eines jeden, gegenseitigen Respekt, die Beachtung der Gleichberechtigung von Frau und Mann, die Tolerierung weltanschaulicher und religiöser Überzeugungen sowie der sexuellen Orientierung. Für ein friedliches Zusammenleben erwarten wir zudem selbstverständlich die Beachtung und Einhaltung unserer Gesetze. Wir betonen in diesem Zusammenhang, dass nach unserer staatlichen Ordnung unsere weltlichen Gesetze über religiösen Regelungen – gleich welcher Religion – stehen.

Wir verkennen nicht die Probleme, die aus den unterschiedlichen sprachlichen, kulturellen und religiösen Befindlichkeiten herrühren. Wir verkennen auch nicht die Ängste, unbeantworteten Fragen und pauschalen Vorurteile. Aber wir können, davon sind wir überzeugt, solchen Problemen nur begegnen, wenn wir sie benennen und sie in praktischen Schritten einer Lösung zuführen. Langfristig betrachtet können viele der Flüchtlinge für uns ein Gewinn sein – wie auch wir für sie.

Wir wollen von niemandem verlangen, die Flüchtlinge überschwänglich zu empfangen. Aber wir sind überzeugt, dass wir den sozialen Frieden in unserer Stadt nur bewahren können, wenn wir uns aktiv um eine Eingliederung der neuen Nachbarn kümmern oder uns ihrer Eingliederung wenigstens nicht behindernd in den Weg stellen. In Sankt Augustin packen tagtäglich viele Bürgerinnen und Bürger in vielerlei Hinsicht helfend an z. B. bei Behördengängen, bei der Wohnungssuche, beim Deutsch-Lernen, beim Erklären des täglichen Lebens oder bei der Bewältigung von traumatischen Erlebnissen. Diese praktischen Hilfen, geboren aus Solidarität und Mitgefühl, sind die Fundamente der Integration in unsere Mitte. Wir rufen deshalb dazu auf, dabei mitzuwirken, dass wir in Sankt Augustin den sozialen Frieden bewahren und denjenigen, die eine Zeit lang bei uns bleiben werden, ein Stück weit die Heimat ersetzen.

 

Die Erklärung samt Unterschriftenliste können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Manifest.pdf
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Integration muss vom Bund stärker finanziert werden

20.1.2016/ Die Integration der bereits 2015 nach Deutschland eingewanderten und für 2016 zusätzlich erwarteten Flüchtlinge ist ohne schnelle und massive finanzielle Unterstützung des Bundes nicht zu bewältigen. Denn die Integration findet in den Kommunen statt. Dies macht der  Städte- und Gemeindebundes NRW deutlich: "Die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge während der Dauer des Asylverfahrens ist nur der erste Schritt". Er forderte eine Anhebung des kommunalen Anteils an der Umsatzsteuer von derzeit 2,2 Prozent auf 7,5 Prozent, was einem Betrag von etwa zehn Mrd. Euro entspricht. Mehr beim StGB NRW...

Wo finde ich kostenloses Lehr- und Infomaterial

Deutschunterricht

Zunehmend gibt es ein kostenfreies Angebot an Materialien, Lehrmittel und Apps für den Sprachunterricht

von Flüchtlingen. Genauso lassen sich nun auch Informationsangebote – teils in den Sprachen der Herkunftsländer der Asylsuchenden – finden. Hier möchten wir einen kleinen Überblick bieten…

Stadtplan einmal anders

23.11.2015/ Einen Stadtplan der besonderen Art haben kürzlich Studentinnen der Hochschule RheinMain in Wiesbaden entwickelt. Zusammen mit dem Verein „Armut und Gesundheit“ und mit Hilfe von Flüchtlingen erstellten sie einen "Willkommens-Stadtplan", einen Wegweiser, der mit Piktogrammen und in verschiedenen Sprachen wichtige Anlaufstellen zeigt, die Neu-Ankömmlinge brauchen: Ärzte, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten, Ämter, Beratungsstellen, Angebote für Sprachenlernen etc. Freundlicherweise haben die Entwicklerinnen dieses Stadtplans - allesamt ehrenamtlich Tätige übrigens - angeboten, dass andere Städte und Gemeinden ihr Konzept nach entsprechender Anpassung übernehmen dürfen. Genau das haben sich Mitarbeiterinnen und Studenten der Hochschule Bonn / Rhein-Sieg zu Nutze gemacht und in ehrenamtlicher Arbeit einen solchen Wegweiser für Flüchtlinge in Sankt Augustin entwickelt. In einer von neun Sprachen kann man ablesen, dass das Piktogramm mit dem Buchstaben " i " auf Beratungsstellen hinweist und das mit dem Einkaufswagens auf Geschäfte. Den einzelnen Angeboten sind Farben zugeordnet. Dadurch kann man in dem mitgelieferten Stadtplan ablesen, wo der nächste Arzt sitzt, das nächste Geschäft, eine Gebetsstätte oder der Bürgerservice. Hier lässt sich der Plan ansehen.

Stadtplan für Flüchtlinge.pdf
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Neue Internet-Seite für Flüchtlingshelfer

14.10.2015/ "Sankt Augustin hilft Flüchtlingen" ist der wesentliche Adress-Bestandteil der Internet-Seite der Sankt Augustiner Flüchtlingshelfer. Seit einiger Zeit ist sie am Start, also online, und hier aufzurufen. Über diese Homepage soll eine Vernetzung der Hilfsangebote hergestellt werden. Die Seite ist rein funktional angelegt: sie bietet eine Information über existierende Angebote für Flüchtlinge - vom Sprachkurs über gemeinsames Kochen und Sportangebote bis zu Nähtreffs. Die Homepage beschränkt sich auf Sankt Augustin, hält aber dennoch im Bereich Wissen allgemeingültige Informationen bereit. Gut ist, dass jeder, der etwas anbieten kann, das für Flüchtlinge relevant ist, dieses Angebot dort selbst in ein Kontaktformular eintragen kann.

Informatives Treffen der Freunde und Förderer der Agenda-Gruppe Soziales

13.10.2015/ Erfahrungen austauschen, Zwischenbilanz ziehen, Information geben - das war auf der Tagesordnung beim Treffen der Agenda-Gruppe Soziales am 07. Oktober in den Ratsstuben - natürlich bei Kaffee und Kuchen. Mitglieder der Gruppe berichteten von ihren Tätigkeiten als Lesepaten bzw. Sprachpaten in den Grundschulen der Stadt, andere Mitglieder legten ihre Berichte über Sprachunterricht für erwachsene Migranten vor. Wieder andere räumten ein, dass sie sich aus ganz persönlichen Gründen für eine gewisse Zeit aus der praktischen Tätigkeit zurückgezogen hatten, jetzt aber, angesichts der vermehrten Zahl von Flüchtlingen, wieder aktiv werden wollten. Mehr dazu...

Geld schmiert keine Brote

5.2.2015/ Ein leerer Bauch studiert nicht gern, sagt das Sprichwort oder mit anderen Worte, wenn ich hungrig bin, weil ich den ganzen Tag noch nichts gegessen habe, kann ich nicht lernen und mich konzentrieren. Eltern, die ihre Kinder ohne Essen in die Schule schicken, gibt es nicht so wenige. In der Grundschule Mülldorf versuchen wir einen Hilfsdienst aufzubauen, der denjenigen Kindern, die ohne Frühstück, bzw. ohne Pausenbrot in die Schule kommen, an drei Tagen in der Woche für die Pause belegte Brote anzubieten. Dabei geht es pro Helfer/in um einen Einsatz pro Woche, der ca. um 9.00 Uhr beginnt und und nach ca. 1,5 Stunden beendet ist. Die finanzielle Unterstützung für die benötigten Lebensmittel ist von der Nachbarschaftshilfe Sankt Augustin zugesichert. Haben Sie Interesse an dieser Tätigkeit, dann sind Ihre Ansprechpartner Herr Köhler von der Agendagruppe oder Herr Sievers von der Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin.

 

Lese- und Schülerpaten gesucht

27.1.2015/ Immer mehr Grundschulen in Sankt Augustin haben einen steigenden Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe. Gesucht werden Paten, die ein- oder zweimal wöchentlich die Lehrkräfte unterstützen, indem sie z.B. mit einer Kleingruppe von Kindern lesen üben oder oder einfach nur vorlesen. Paten können aber auch individuell ein einzelnes Kind fördern oder Hilfe in Mathematik geben. Die Unterstützung erfolgt in enger Abstimmung mit den Lehrkräften. Am Nachmittag werden für die offene Ganztagsschule ebenfalls Ehrenamtler benötigt, die Kindern bei den Hausaufgaben helfen, Rechtschreibung und Lesen üben und eventuell Kontakt zu Eltern halten. Besondere Unterstützung benötigen Migrantenkinder. Nähere Inforamtionen erhält man über die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin, Ansprechpartner ist Herr Sievers, siehe oben, in der rechten Spalte. 

 

Ansprechpartner sind

Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin:  

Markus Sievers

Tel: 02241/243-265

Rathaus/Markt 1, Neben Haupteingang

53757 Sankt Augustin

Mo-Fr 8.30-12.00 Uhr

Mail: Markus.Sievers@sankt-augustin.de                                         

Agenda-Gruppe Soziales:

Wolfgang Köhler          

Tel: 02241/243-380

Rathaus/Markt 1, Zimmer 217

53757 Sankt Augustin

Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr

Mail: 

agendagruppe.soziales.

sanktaugustin@gmail.com